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Ein Tag im Hafen

Sint Maarten an einem Tag vom Kreuzfahrtschiff aus: Was wirklich hineinpasst

Sint Maarten ist eine Insel mit zwei Ländern: im Süden die Niederlande, im Norden Frankreich, und dazwischen eine Grenze, die nur aus einem Schild am Straßenrand besteht. Dein Schiff legt gegenüber von Philipsburg auf der anderen Seite der Bucht an. Stadt, Strand und Promenade erreichst du in zwanzig Minuten zu Fuß – die tief fliegenden Jets über dem Maho Beach und die französische Seite in einer halben Stunde mit dem Taxi.

Kurz gesagt

Auf Sint Maarten (Philipsburg) legen die Schiffe in Port St. Maarten an, der Dr. A.C. Wathey Cruise Facility an der Great Bay – getendert wird nicht. Nach Philipsburg sind es 15–25 Minuten zu Fuß oder ein paar Minuten mit dem Wassertaxi. Vier Stunden reichen für die Front Street, die Promenade und den Great Bay Beach; mit einem ganzen Tag kommen Maho Beach oder die französische Seite dazu.

Wo legen Kreuzfahrtschiffe auf Sint Maarten an, und wie kommst du nach Philipsburg?

An der Dr. A.C. Wathey Cruise Facility (Port St. Maarten) in Point Blanche, an der Ostseite der Great Bay. Zwei lange Piers bieten Platz für bis zu sechs Schiffe gleichzeitig, getendert wird also nicht. Philipsburg, der Hauptort der niederländischen Seite, liegt auf der anderen Seite der Bucht: 15–25 Minuten zu Fuß oder ein paar Minuten mit dem Wassertaxi.

FrageAntwort
Wo das Schiff anlegtPort St. Maarten, die Dr. A.C. Wathey Cruise Facility in Point Blanche: zwei parallele Piers, der kürzere Pier 1 und der längere Pier 2 (A.C. Wathey Pier). Beide führen zu einem offenen Terminal mit Läden, Taxistand und Ausflugsschaltern. An vollen Tagen dauert allein der Weg über den langen Pier eine Weile. Deinen Liegeplatz findest du im Tagesprogramm.
Zu Fuß nach PhilipsburgEtwa 15–25 Minuten auf einer ebenen Straße rund um die Bucht bis zum Ostende der Front Street und zur Promenade. In der Mittagshitze kommt es dir länger vor.
Mit dem WassertaxiDie Boote fahren ab der Marina neben dem Hafen und bringen dich in 5–10 Minuten über die Great Bay zur Promenade von Philipsburg. Mit einem Tagesticket kannst du beliebig oft hin- und herfahren.
Typische LiegezeitMeist 7–10 Stunden. Schiffe kommen das ganze Jahr über, am meisten von November bis April; von Juni bis November ist Hurrikansaison, dann ändern sich Routen gelegentlich. Die genauen Zeiten stehen im Tagesprogramm.
Zeit, Geld und SpracheAtlantic Standard Time (UTC−4) das ganze Jahr, ohne Sommerzeit: im Winter eine Stunde vor Miami, im Sommer gleich. Achte darauf, ob das Schiff auf Inselzeit umstellt. Auf der niederländischen Seite gilt der Karibische Gulden (seit 2025), US-Dollar werden fast überall angenommen; auf der französischen Seite der Euro. Mit Karte zahlst du in den meisten Läden und Restaurants. Englisch spricht hier jeder.
DokumenteKeine der beiden Seiten gehört zum Schengen-Raum. Sint Maarten ist ein Land im Königreich der Niederlande, aber nicht Teil der EU; die französische Seite, Saint-Martin, gehört zur EU. Zwischen beiden gibt es keine Grenzkontrolle. Die Formalitäten für Kreuzfahrtgäste laufen meist über das Schiff. Nimm das Dokument mit, das deine Reederei verlangt – in der Regel den Reisepass (was du prüfen solltest).
Alle an BordMeist 30–60 Minuten vor der Abfahrt. Rund um Simpson Bay und den Flughafen staut es sich oft: Verlass Maho Beach oder die französische Seite mindestens eine Stunde vorher; von Philipsburg sind es 20–25 Minuten zu Fuß.
29°Das Wetter in Sint MaartenJetzt: Klar
  • Wind24 km/h
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  • Sonnenuntergang17:41
  1. Mi30°29°💧16%
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  6. Mo30°27°💧49%
  7. Di29°28°💧59%

Vorhersage von Open-Meteo, stündlich aktualisiert. Schau am Tag vor dem Hafentag noch einmal nach.

Was schaffst du an einem Hafentag auf Sint Maarten?

Bei kurzer Liegezeit dreht sich alles um Philipsburg: Promenade, Great Bay Beach und Front Street, alles zu Fuß. Mit 5–6 Stunden kommt eine Taxifahrt zum Maho Beach dazu, wo die Flugzeuge direkt über deinen Kopf hinweg landen; mit einem ganzen Tag fährst du hinüber auf die französische Seite nach Marigot, Grand Case und zur Orient Bay.

3–4 Stunden

Philipsburg, Front Street und Great Bay Beach

Zu Fuß oder mit dem Wassertaxi geht es zur Promenade am Great Bay Beach, einem Stadtstrand mit Bars und Liegen zum Mieten. Eine Straße weiter landeinwärts verläuft die Front Street mit Schmuck-, Uhren- und Spirituosenläden; auf halber Strecke, am Wathey Square, steht das weiße Courthouse von 1793. In der Nähe liegen das kleine Sint Maarten Museum mit Funden aus der Inselgeschichte (prüf die Öffnungszeiten) und das Guavaberry Emporium, das den Inselschnaps Guavaberry verkauft. Zum Abschluss ein Bad im Meer – bis zum Schiff sind es etwa 20 Minuten.

5–6 Stunden

Maho Beach und Mullet Bay

Maho Beach liegt direkt am Ende der Landebahn des Flughafens Princess Juliana, etwa 30 Minuten mit dem Taxi vom Hafen: Die Maschinen setzen knapp über dem Sand zur Landung an, und die Strandbars schreiben die Ankunftszeiten des Tages an die Tafel. Schau vom Strand aus zu, nicht vom Zaun hinter der Startbahn – Warnschilder zeigen, wo der Triebwerksstrahl startender Jets gefährlich wird. Ruhiger baden kannst du ein paar Minuten weiter in der Mullet Bay mit klarem, türkisfarbenem Wasser.

Ganzer Tag

Die französische Seite: Marigot, Grand Case, Orient Bay

Die Grenze zu Saint-Martin ist nur ein Schild am Straßenrand. In Marigot steigst du zum Fort Louis (1789) hinauf, mit Blick über die ganze Bucht, und bummelst über den Markt am Wasser. Mittagessen gibt es in Grand Case, dem Feinschmeckerdorf der Insel an einem langen Strand, und zum Schluss geht es zur Orient Bay, einem breiten Strand mit Beachclubs an der Atlantikseite; ihr südliches Ende ist ein FKK-Bereich. Am einfachsten ist ein Taxi für den ganzen Tag oder eine Inselrundfahrt; auf der französischen Seite sind die Preise in Euro ausgezeichnet.

Wenn du schon mal hier warst

Pinel Island oder Fort Amsterdam

Von Cul-de-Sac auf der französischen Seite setzt eine kleine Fähre in etwa fünf Minuten nach Pinel Island über, in der Hochsaison alle halbe Stunde. Die kleine Insel gehört zu einem Naturschutzgebiet, mit flachem Wasser zum Schnorcheln und Wegen über den Hügel. Näher am Schiff liegen auf einer Landzunge zwischen Great Bay und Little Bay die Ruinen von Fort Amsterdam (1631), der ältesten Festung der Insel. Der Weg beginnt auf dem Gelände eines Resorts an der Little Bay, und von den Mauern blickst du über die Bucht auf dein Schiff.

Orte auf der Karte

Die Orte aus diesem Guide, fertig fürs Handy. Die Nummern auf der Karte entsprechen der Liste. „Karte“ öffnet Google Maps, „Zu Fuß vom Pier“ zeigt den Fußweg von dort, wo die Schiffe meist anlegen.

Die Kartenbilder werden von Servern von OpenStreetMap geladen. Deine Wahl wird in diesem Browser gespeichert.

An welchem Pier dein Schiff festmacht, hängt vom Tag ab – schau ins Tagesprogramm.

Niederländische oder französische Seite – wie funktioniert eine Insel mit zwei Ländern?

Seit dem Vertrag von Concordia von 1648 teilen sich die Niederlande und Frankreich die Insel. An einem Tag an Land merkst du das am Geld, am Handy und an der Sprache – und beim Auslaufen am Blick über die Bucht.

  • Zwei Länder, kein Grenzposten. Sint Maarten im Süden ist ein Land im Königreich der Niederlande; Saint-Martin im Norden ist ein französisches Überseegebiet und Teil der EU. Du wechselst nach Belieben von einer Seite zur anderen – nur ein Schild oder ein Denkmal am Straßenrand verrät es dir.
  • Geld. Auf der niederländischen Seite Karibische Gulden und US-Dollar, auf der französischen Seite Euro, wobei Dollar auch dort oft angenommen werden. Mit Karte musst du keine Wechselkurse im Kopf ausrechnen.
  • Handy und Roaming. Auf der französischen Seite funktionieren viele deutsche Mobilfunktarife wie im EU-Ausland; auf der niederländischen Seite nicht – und in Grenznähe kann sich dein Handy ins andere Netz einbuchen. Prüf deinen Tarif vor dem Landgang oder schalte das Daten-Roaming aus.
  • Sprache. Englisch spricht hier jeder. Auf der französischen Seite hörst du Französisch; auf der niederländischen Seite ist Niederländisch Amtssprache, der Alltag läuft aber auf Englisch.
  • An Deck. Das Auslaufen aus der Great Bay lohnt sich: die Uferfront von Philipsburg, die grünen Hügel hinter der Stadt, dahinter der Salzsee Great Salt Pond und die Landzunge mit Fort Amsterdam am Westende der Bucht.

Auf eigene Faust oder mit einem Landausflug?

Sint Maarten erkundest du gut allein. Philipsburg ist zu Fuß machbar, und die Taxis am Hafen haben feste Preise je nach Ziel, oft pro Person: Schau auf die Tafel am Taxistand und mach den Preis vor der Abfahrt aus. Zwischen Philipsburg und Marigot fahren Minibusse mit dem Ziel hinter der Windschutzscheibe, allerdings ohne festen Fahrplan.

Ein Landausflug der Reederei lohnt sich eher für alles mit festem Zeitplan – einen Katamaranausflug, Schnorcheln oder eine geführte Inselrundfahrt – oder an Tagen, an denen sechs Schiffe im Hafen liegen und Taxis und Straßen überlastet sind. Auf die eigenen Ausflüge wartet das Schiff in der Regel, wenn sie sich verspäten – auf Gäste, die allein unterwegs sind, nicht.

Wie kommst du auf Sint Maarten sicher rechtzeitig zurück an Bord?

  • Der Verkehr ist das größte Risiko. Rund um Simpson Bay, den Flughafen und Cole Bay staut es sich schnell, vor allem wenn mehrere Schiffe im Hafen liegen. Verlass Maho oder die französische Seite mindestens eine Stunde vor „Alle an Bord“.
  • Merk dir deinen Pier. Pier 1 und Pier 2 liegen nebeneinander, doch der Weg über den langen Pier kostet Minuten, und an vollen Tagen kann es an der Sicherheitskontrolle am Tor eine Schlange geben.
  • Das Wassertaxi am Ende des Tages. Die letzten Boote vor der Abfahrt sind voll; ist die Schlange lang, gehst du in 20–25 Minuten zu Fuß zurück.
  • Sonne und Hitze. Am Maho Beach und an der Orient Bay gibt es kaum Schatten. Nimm Wasser, eine Kopfbedeckung und Sonnencreme mit; an den Atlantikstränden wird manchmal Sargassum-Seetang angespült.
  • Was du mitnimmst. Bordkarte, das Dokument, das deine Reederei verlangt, Badesachen, eine Bankkarte und US-Dollar in kleinen Scheinen (Euro für die französische Seite) sowie ein Handy mit der Notfallnummer des Schiffs.

Wo starten Kreuzfahrten mit Halt auf Sint Maarten?

Sint Maarten ist ein Anlaufhafen: Die Schiffe machen hier auf Routen durch die östliche und südliche Karibik einen Tag Halt, an Bord gehst du in einem anderen Hafen. Startest du in Florida, brauchst du für die USA einen Reisepass und eine ESTA. Abfahrtshäfen:

Sint Maarten ist außerdem oft die erste Insel nach einer Transatlantik-Überfahrt EN; einen Überblick über die ganze Region gibt dir die Seite Kreuzfahrten in der Karibik.

Oft auf derselben Route: San Juan an einem Tag, Curaçao an einem Tag und Aruba an einem Tag.

Häufige Fragen

Wo legen Kreuzfahrtschiffe auf Sint Maarten an?

An der Dr. A.C. Wathey Cruise Facility (Port St. Maarten) in Point Blanche, an der Ostseite der Great Bay. An den zwei Piers haben bis zu sechs Schiffe gleichzeitig Platz, getendert wird also nicht. Deinen Pier findest du im Tagesprogramm.

Kann ich vom Kreuzfahrthafen zu Fuß nach Philipsburg gehen?

Ja. Auf einer ebenen Straße rund um die Bucht sind es etwa 15–25 Minuten bis zur Front Street und zur Strandpromenade. Alternativ nimmst du das Wassertaxi ab der Marina neben dem Hafen: 5–10 Minuten über die Bucht bis zur Promenade, es gibt auch ein Tagesticket.

Wie komme ich vom Schiff zum Maho Beach?

Mit dem Taxi vom Stand am Hafen, etwa 30 Minuten, bei Verkehr länger. Die Fahrpreise sind je nach Ziel festgelegt und gelten oft pro Person – schau auf die Tafel am Taxistand. Mach dich spätestens eine Stunde vor „Alle an Bord“ auf den Rückweg.

Was kann ich auf Sint Maarten in 4 Stunden sehen?

In 4 Stunden schaffst du Philipsburg: die Strandpromenade, den Great Bay Beach und die Front Street mit dem Courthouse von 1793, dazu ein Bad im Meer. Maho Beach und die französische Seite – Marigot, Grand Case, Orient Bay – hebst du dir für eine Liegezeit ab 6 Stunden auf.

Kann ich vom Schiff aus die französische Seite der Insel besuchen?

Ja, die Grenze ist offen: Zwischen Sint Maarten und Saint-Martin gibt es weder Grenzposten noch Ausweiskontrolle. Nach Marigot und zur Orient Bay brauchst du mit dem Taxi etwa eine halbe Stunde, nach Marigot fahren auch Minibusse. Auf der französischen Seite zahlst du in Euro, Dollar werden aber oft akzeptiert.

Welche Währung brauche ich auf Sint Maarten?

Auf der niederländischen Seite gilt der Karibische Gulden, der 2025 den Antillen-Gulden abgelöst hat, US-Dollar werden aber fast überall angenommen. Auf der französischen Seite gilt der Euro. Mit Karte zahlst du in den meisten Läden und Restaurants; kleine Dollarscheine sind praktisch für Taxis und Märkte.

Wie der Club dazu passt

Für Kreuzfahrten mit Sint Maarten im Programm, die über den Club buchbar sind, gelten dieselben Bedingungen wie für jede andere Route. Pro Buchung wählst du einen Zahlungsweg: den Mitgliederpreis (INsider Pricing), rund 17 % unter dem regulären Preis, oder deine Reward Points, die bis zu 50 % des Reisepreises abdecken können. Beides lässt sich nicht kombinieren. Um bis zu 100 % mit Punkten zu bezahlen, brauchst du genügend gesammelte Punkte und buchst mindestens 270 Tage vor Abfahrt.

Nicht jede Reederei ist über den Club buchbar: Prüf die konkrete Abfahrt in der Suche des Clubs oder frag uns – wir sagen dir, welche Routen mit Sint Maarten in deinem Wunschmonat verfügbar sind.

So funktioniert das Buchen mit Punkten →

Die praktischen Hafeninformationen sind aus öffentlichen Quellen zusammengestellt, Stand Oktober 2026: Liegeplätze, Liegezeiten, Fahrpläne, Einreiseregeln und Öffnungszeiten können sich ändern. Prüf vor der Reise das Tagesprogramm des Schiffs und die Vorgaben für deinen Pass. Die Prozentangaben beschreiben die Regeln des Clubs und sind Richtwerte. Reislite ist eine unabhängige Informationsseite von Alexandr Krylov, Unabhängiger Partner von inCruises. Sie ist keine Website von inCruises und wird nicht von inCruises betrieben.

Warum sich der Club lohnt

Deine Kreuzfahrt zum Mitgliederpreis

≈17 %Mitgliederpreismeist rund 17 % unter dem Listenpreis der Reederei
bis 100 %Punktedes Reisepreises zahlst du mit Punkten, wenn du 270 Tage oder mehr vorher buchst; kurzfristiger bis zu 50 %
30–50 %Im Vergleich zum Urlaub an Landeine Kreuzfahrt kostet oft weniger als ein vergleichbarer Urlaub an Land – Kabine, Essen und die Fahrt von Ziel zu Ziel sind schon drin

Mitgliedschaftspläne ansehen Alle Vorteile im ÜberblickMitglied werden

Ratgeber: Woher die 30–50 % Ersparnis kommen →Mitgliederpreis und Punkte lassen sich bei einer Buchung nicht kombinieren. Nicht jede Reederei ist über den Club buchbar.

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