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Ein Tag im Hafen

Aruba an einem Tag vom Kreuzfahrtschiff aus: Was du wirklich schaffst

Auf Aruba macht dein Schiff direkt in der Hauptstadt fest: Du gehst von Bord und bist mitten in Oranjestad mit seinen pastellfarbenen holländischen Fassaden, und einer der schönsten Strände der Karibik liegt 10–15 Taximinuten entfernt. Die Insel ist trocken, sonnig und windig, und den Tag planst du leicht auf eigene Faust – du musst dich nur entscheiden: Stadt, Strand oder der wilde Osten.

Kurz gesagt

Aruba: Die Schiffe legen am Terminal im Zentrum von Oranjestad an – 10 Minuten zu Fuß zur Mainstreet, ohne Tender und ohne Shuttlebus. Vom Terminal fährt eine Tram durchs Zentrum, der Busbahnhof liegt gegenüber. In vier Stunden schaffst du Oranjestad mit Fort Zoutman oder den Eagle Beach; an einem ganzen Tag kommen California Lighthouse, Alto Vista oder der Arikok-Nationalpark dazu.

Wo legen Kreuzfahrtschiffe auf Aruba an, und wie kommst du in die Stadt?

Mitten in der Hauptstadt Oranjestad: Das Kreuzfahrtterminal liegt am L.G. Smith Boulevard, ein paar Minuten von der wichtigsten Einkaufsstraße. Getendert wird nicht, einen Shuttlebus brauchst du nicht – von der Gangway gehst du direkt in die Stadt. Gegenüber dem Terminal liegt der zentrale Busbahnhof mit Bussen zum Eagle Beach und zum Palm Beach.

FrageAntwort
Wo das Schiff anlegtAm Kreuzfahrtterminal des Port of Aruba im Zentrum von Oranjestad, am L.G. Smith Boulevard. Es gibt mehrere Liegeplätze, an vollen Tagen liegen drei oder vier Schiffe nebeneinander. Deinen Liegeplatz findest du im Tagesprogramm.
In die StadtZu Fuß: Renaissance Marketplace und Uferpromenade in 5–10 Minuten, Mainstreet (Caya G.F. Betico Croes) in etwa 10, Fort Zoutman in 10–15. Eine kleine Tram, teils als Doppeldecker, fährt vom Terminaltor im Kreis durchs Zentrum; ein Ticket brauchst du nicht, sie fährt meist tagsüber und nicht sonntags.
Zu den SträndenDie Arubus-Busse fahren am zentralen Busbahnhof gegenüber dem Terminal ab. Mit dem Taxi bist du in 10–15 Minuten am Eagle Beach, in 15–20 am Palm Beach, in 20–25 am Arashi Beach und am California Lighthouse und in 30–35 am Baby Beach im äußersten Südosten. Taxis haben kein Taxameter – vereinbare den Preis vor dem Einsteigen.
Typische LiegezeitMeist 8–10 Stunden, manche Schiffe bleiben bis in den späten Abend. Schiffe kommen das ganze Jahr, am häufigsten von November bis April. Aruba liegt südlich des Hauptgürtels der Hurrikane, das Wetter ist fast immer trocken und windig.
Zeit, Geld und SpracheAtlantic Standard Time (UTC−4), ohne Sommerzeit: im Winter fünf Stunden früher als in Deutschland, im Sommer sechs. Aruba-Florin, US-Dollar werden aber fast überall angenommen, Karten ebenso; Wechselgeld gibt es oft in Florin. Die Landessprachen sind Papiamento und Niederländisch; Englisch und Spanisch spricht fast jeder.
DokumenteAruba ist ein Land innerhalb des Königreichs der Niederlande, gehört aber weder zur EU noch zum Schengen-Raum. Mit deutscher Staatsangehörigkeit brauchst du hier einen Reisepass, der Personalausweis reicht nicht. Die Formalitäten erledigt meist das Schiff; die Online-ED-Karte, die Flugreisende ausfüllen, gilt nicht für Kreuzfahrtpassagiere. Startet deine Reise in Florida oder San Juan, brauchst du außerdem eine ESTA (Visum-Check, was du prüfen solltest).
Alle-an-Bord-ZeitMeist 30–60 Minuten vor Abfahrt. Rechne vom Zentrum 10–15 Minuten, vom Eagle Beach oder Palm Beach inklusive Taxi mindestens 40 Minuten und vom Arikok-Park oder Baby Beach mindestens eine Stunde.
27°Das Wetter in ArubaJetzt: Bewölkt
  • Wind12 km/h
  • Meer29°
  • Sonnenuntergang18:15
  1. Mi30°26°💧69%
  2. Do31°27°💧59%
  3. Fr30°25°💧53%
  4. Sa30°27°💧67%
  5. So30°25°💧55%
  6. Mo30°26°💧47%
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Vorhersage von Open-Meteo, stündlich aktualisiert. Schau am Tag vor dem Hafentag noch einmal nach.

Was schaffst du an einem Hafentag auf Aruba?

Aruba ist klein – rund 30 km lang –, an einem Tag siehst du trotzdem nicht alles. Oranjestad hast du in 2–3 Stunden zu Fuß erkundet, der Eagle Beach liegt 10–15 Minuten entfernt. Für den Rest entscheide dich für eine Richtung: den Norden mit dem Leuchtturm oder den Arikok-Park und den Südosten.

3–4 Stunden

Oranjestad zu Fuß und mit der Tram

Geh die Mainstreet entlang, vorbei an pastellfarbenen Fassaden aus der niederländischen Kolonialzeit, bis zum Fort Zoutman, dem ältesten Bauwerk der Insel aus dem späten 18. Jahrhundert. Daneben steht der Willem-III-Turm von 1868, ein ehemaliger Leuchtturm; Fort und Turm beherbergen das Historische Museum. Danach schlenderst du durch den Wilhelmina-Park an der Marina und die Promenade entlang. Wenn die Füße müde sind, fährst du mit der Tram zurück zum Terminal.

5–6 Stunden

Eagle Beach oder Palm Beach

Der Eagle Beach ist der breiteste Strand der Insel: weißer Sand, niedrige Resorts und die berühmten Fofoti-Bäume, die der Wind dauerhaft nach Südwesten gebogen hat. Am Palm Beach weiter nördlich stehen Hochhaushotels, das Wasser ist ruhig, es gibt Wassersport und Stege, an denen Schnorchelboote ablegen. Beide erreichst du in 10–20 Minuten mit Taxi oder Bus. Plane für Strand und Fahrt 3–4 Stunden ein.

Ganzer Tag

Der Norden und die Inselmitte

Das California Lighthouse von 1916 an der Nordspitze ist 30 Meter hoch, 123 Stufen führen hinauf – für den Aufstieg brauchst du ein Ticket. Am nahen Arashi Beach kannst du direkt vom Ufer aus gut schnorcheln. Weiter geht es zur Alto-Vista-Kapelle, 1952 an der Stelle der ersten Kirche der Insel gebaut, und zu den Casibari-Felsen, auf die ein Pfad hinaufführt. Am einfachsten ist ein Taxi für ein paar Stunden oder ein Ausflug.

Wenn du schon mal hier warst

Arikok-Park oder Baby Beach

Der Arikok-Nationalpark umfasst etwa ein Fünftel der Insel: Kakteen, Felsen und die Höhlen Fontein und Quadirikiri mit Zeichnungen der Arawak. Er ist von 8 bis 16 Uhr geöffnet, am Eingang wird eine Naturschutzgebühr erhoben. Den Natural Pool erreichst du nur mit dem Allradwagen, mit einer Tour geht es einfacher. Oder fahr zum Baby Beach, einer flachen Lagune im Südosten, und schau unterwegs bei den Wandbildern von San Nicolas vorbei.

Orte auf der Karte

Die Orte aus diesem Guide, fertig fürs Handy. Die Nummern auf der Karte entsprechen der Liste. „Karte“ öffnet Google Maps, „Zu Fuß vom Pier“ zeigt den Fußweg von dort, wo die Schiffe meist anlegen.

Die Kartenbilder werden von Servern von OpenStreetMap geladen. Deine Wahl wird in diesem Browser gespeichert.

An welchem Pier dein Schiff festmacht, hängt vom Tag ab – schau ins Tagesprogramm.

Welcher Strand passt – und wie gehst du mit Sonne und Wind um?

Die Badestrände Arubas liegen an der geschützten West- und Südküste. Die Nordostküste ist wunderschön, wegen Wellen und Strömungen aber zum Schwimmen nicht sicher.

  • Eagle Beach. Der nächste große Strand: 10–15 Minuten vom Terminal, breit und selbst mit mehreren Schiffen im Hafen geräumig. Schatten gibt es kaum, und manche Palapa-Schirme gehören zu Hotels – nimm einen Hut mit oder miete einen Schirm.
  • Palm Beach. Der Strand mit allem: Cafés, Verleih, Katamarane und Boote hinaus zur Antilla, dem Wrack eines deutschen Schiffs kurz vor der Küste. Es wird voll, aber alles ist zur Hand.
  • Arashi. Ruhiger, im Norden beim Leuchtturm, mit einem Riff direkt vor dem Strand – gut zum Schnorcheln. Dorthin fahren weniger Busse, die meisten nehmen ein Taxi.
  • Baby Beach. Eine flache Lagune, hüfttief, nahe der Südostspitze – entspannt mit Kindern. Die Fahrt dauert 30–35 Minuten pro Strecke, heb sie dir also für eine Liegezeit ab 7 Stunden auf.
  • Sonne und Wind. Der Passatwind weht fast ständig über die Insel, die Hitze spürst du deshalb kaum – einen Sonnenbrand holst du dir aber schnell. Seit 2020 sind auf Aruba Einfuhr und Verkauf von Sonnencreme mit Oxybenzon verboten, weil es Korallen schadet: Bring eine ohne mit.

Auf eigene Faust oder mit einem Landausflug?

Oranjestad, Eagle Beach und Palm Beach schaffst du leicht auf eigene Faust: Die Stadt ist zu Fuß machbar, und Busse und Taxis zu den Stränden fahren direkt am Terminal ab. Die Arubus-Fahrpläne findest du auf der Website des Betreibers und am Busbahnhof.

Ein Landausflug der Reederei lohnt sich eher für den Arikok-Park und den Natural Pool: In den Park fahren keine Busse, und die Piste zum Pool ist felsig und nur mit Allrad befahrbar. Dasselbe gilt für Katamaran- und Schnorcheltouren, wenn du die Spots nicht selbst suchen möchtest. Bei Verspätung wartet das Schiff in der Regel auf seine eigenen Ausflüge, nicht aber auf Passagiere, die auf eigene Faust unterwegs sind.

Wie kommst du auf Aruba sicher rechtzeitig zurück an Bord?

  • Kleine Insel, langsame Wege. Auf den Schotterpisten im Arikok-Park und an der Nordküste kommst du nur langsam voran. Aus den abgelegenen Ecken mach dich mit mindestens einer Stunde Puffer auf den Rückweg.
  • Taxis ohne Taxameter. Der Fahrpreis hängt vom Ziel ab – vereinbare ihn vor dem Einsteigen und frag den Fahrer, wo er dich wieder abholt.
  • Busse fahren nicht im Minutentakt. Vor allem nicht nach Arashi und sonntags. Prüf deinen Rückbus vorher und nimm in den letzten Stunden der Liegezeit lieber ein Taxi.
  • Sonntage. Die Tram in Oranjestad fährt sonntags meist nicht, und manche Geschäfte haben geschlossen.
  • Was du mitnimmst. Bordkarte, das von der Reederei verlangte Dokument (hier den Reisepass), Hut, Sonnencreme ohne Oxybenzon, Wasser, eine Bankkarte und ein paar kleine US-Dollar-Scheine sowie ein Handy mit der Notfallnummer des Schiffs.

Wo starten Kreuzfahrten mit Halt auf Aruba?

Aruba ist ein Anlaufhafen: Auf Routen durch die südliche Karibik machen die Schiffe hier einen Tag Halt, an Bord gehst du in einem anderen Hafen. Aus Deutschland fliegst du dafür zuerst nach Florida oder Puerto Rico. Starthäfen:

Oft auf derselben Route: Curaçao an einem Tag, Sint Maarten an einem Tag und San Juan an einem Tag. Mehr zur Region findest du unter Karibik.

Häufige Fragen

Wo legen Kreuzfahrtschiffe auf Aruba an?

Im Zentrum der Hauptstadt Oranjestad, am Kreuzfahrtterminal des Port of Aruba am L.G. Smith Boulevard. Es gibt mehrere Liegeplätze, am selben Tag können drei oder vier Schiffe im Hafen sein. Getendert wird nicht – du gehst direkt in die Stadt. Deinen Liegeplatz findest du im Tagesprogramm.

Kann man vom Kreuzfahrtterminal zu Fuß ins Zentrum von Oranjestad gehen?

Ja. Renaissance Marketplace und Uferpromenade liegen 5–10 Minuten entfernt, die Mainstreet etwa 10 und Fort Zoutman 10–15. Außerdem fährt eine kleine Tram vom Terminaltor im Kreis durchs Zentrum, ohne Ticket – meist tagsüber und nicht sonntags.

Wie kommt man vom Schiff zum Eagle Beach?

Mit dem Taxi in 10–15 Minuten oder etwas länger mit einem Arubus-Bus vom zentralen Busbahnhof gegenüber dem Terminal. Taxis haben kein Taxameter: Der Preis hängt vom Ziel ab, vereinbare ihn also vor dem Einsteigen. Zu Fuß sind es etwa 4 km an der Küste entlang – in der Hitze anstrengend.

Was kann ich auf Aruba in 4 Stunden vom Schiff aus sehen?

In 4 Stunden erkundest du Oranjestad zu Fuß – Mainstreet, Fort Zoutman mit dem Willem-III-Turm, Wilhelmina-Park – oder verbringst 2–3 Stunden am Eagle Beach. California Lighthouse, Alto Vista, Arikok-Park und Baby Beach hebst du dir für eine Liegezeit ab 6 Stunden auf.

Kann ich den Arikok-Nationalpark und den Natural Pool auf eigene Faust besuchen?

In den Park kommst du mit Taxi oder Mietwagen: Er ist von 8 bis 16 Uhr geöffnet, es wird eine Naturschutzgebühr erhoben, und Busse fahren nicht hin. Die Piste zum Natural Pool ist felsig und nur mit Allrad befahrbar, die meisten fahren deshalb mit einer Jeep-Tour oder einem Landausflug der Reederei.

Brauchen Kreuzfahrtpassagiere die ED-Karte für Aruba, und welches Dokument nehme ich mit an Land?

Nein: Die Online-ED-Karte ist für Flugreisende gedacht und gilt nicht für Kreuzfahrtpassagiere. Aruba gehört zum Königreich der Niederlande, aber nicht zur EU oder zum Schengen-Raum; die Formalitäten erledigt meist das Schiff. Mit deutscher Staatsangehörigkeit brauchst du einen Reisepass. Nimm das Dokument mit an Land, das deine Reederei verlangt.

Wie der Club dazu passt

Kreuzfahrten mit Halt auf Aruba, die im Club verfügbar sind, laufen zu denselben Bedingungen wie jede andere Route. Pro Buchung wählst du eine Zahlungsart: den Mitgliederpreis (INsider Pricing), rund 17 % unter dem regulären Preis, oder deine Reward Points (Prämienpunkte), die bis zur Hälfte des Reisepreises abdecken können. Beides lässt sich nicht kombinieren. Um bis zu 100 % mit Punkten zu bezahlen, brauchst du genug angesammelte Punkte und musst mindestens 270 Tage vor Abfahrt buchen.

Nicht jede Reederei ist über den Club buchbar: Prüf die konkrete Reise in der Suche des Clubs oder frag uns – wir sagen dir, welche Routen mit Halt auf Aruba in deinem Wunschmonat verfügbar sind.

So funktioniert das Buchen mit Punkten →

Die praktischen Hafeninformationen sind aus öffentlichen Quellen zusammengefasst, Stand Oktober 2026: Liegeplätze, Liegezeiten, Fahrpläne, Einreiseregeln und Öffnungszeiten können sich ändern. Prüf vor der Reise das Tagesprogramm des Schiffs und die Vorgaben für dein Ausweisdokument. Die Prozentangaben beschreiben die Regeln des Clubs und sind Richtwerte. Reislite ist eine unabhängige Informationsseite von Alexandr Krylov, Unabhängiger Partner von inCruises. Sie ist keine Website von inCruises und wird nicht von inCruises betrieben.

Warum sich der Club lohnt

Deine Kreuzfahrt zum Mitgliederpreis

≈17 %Mitgliederpreismeist rund 17 % unter dem Listenpreis der Reederei
bis 100 %Punktedes Reisepreises zahlst du mit Punkten, wenn du 270 Tage oder mehr vorher buchst; kurzfristiger bis zu 50 %
30–50 %Im Vergleich zum Urlaub an Landeine Kreuzfahrt kostet oft weniger als ein vergleichbarer Urlaub an Land – Kabine, Essen und die Fahrt von Ziel zu Ziel sind schon drin

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Ratgeber: Woher die 30–50 % Ersparnis kommen →Mitgliederpreis und Punkte lassen sich bei einer Buchung nicht kombinieren. Nicht jede Reederei ist über den Club buchbar.

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