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Ein Tag im Hafen

Olbia an einem Tag vom Kreuzfahrtschiff aus: Was du wirklich schaffst

Olbia ist das Tor zum Nordosten Sardiniens. Die Stadt selbst ist klein und gemütlich, ringsum aber liegen die Costa Smeralda, Granitbuchten und die Inseln von La Maddalena. An einem Hafentag schaffst du nicht alles – entscheide also vorher, wofür du deinen Tag nutzen willst.

Kurz gesagt

In Olbia liegen die Schiffe an den Kais der Isola Bianca, 1,5–2 km vom Zentrum entfernt; getendert wird normalerweise nicht. In die Stadt kommst du mit dem Shuttlebus, dem Bus 9 oder in 25 Minuten zu Fuß. In 3–4 Stunden siehst du Museum, Corso Umberto und San Simplicio, in 5–6 Stunden San Pantaleo und Porto Cervo, an einem ganzen Tag über Palau den Archipel von La Maddalena.

Wo legen Kreuzfahrtschiffe in Olbia an, und wie kommst du in die Stadt?

An der Isola Bianca, einem großen Fähr- und Kreuzfahrthafen auf einer künstlichen Insel im Golf von Olbia. Die Schiffe machen direkt am Kai fest, ein Tenderboot brauchst du normalerweise nicht. Das Zentrum liegt etwa 1,5–2 km entfernt: An Kreuzfahrttagen fährt meist ein Shuttlebus in die Stadt, Taxis warten am Terminal, und der Stadtbus 9 fährt zum Corso Umberto; zu Fuß brauchst du rund 25 Minuten.

FrageAntwort
Wo das Schiff anlegtAn den Kais der Isola Bianca beim Hafenterminal (Stazione Marittima). Hier legen auch die Fähren zum Festland ab, im Sommer ist im Hafen also viel los. Deinen Kai findest du im Tagesprogramm.
In die StadtAn Kreuzfahrttagen fährt der Shuttlebus meist in etwa 10 Minuten zur Piazza Regina Margherita am Anfang des Corso Umberto – Details im Tagesprogramm. Der Stadtbus 9 fährt vom Hafenterminal über den Corso Umberto. Zu Fuß sind es etwa 25 Minuten auf flachem Weg an der Hafenstraße entlang, vorbei am Archäologischen Museum.
Taxi und AutoTaxis warten am Terminal. Nach Porto Cervo brauchst du 40–45 Minuten, nach San Pantaleo etwa 25, nach Palau (Fähre nach La Maddalena) 40–45. Die Küstenstraßen können im Sommer zäh sein.
Typische LiegezeitMeist 7–10 Stunden, die Saison läuft vom Frühjahr bis in den Herbst. Die genauen Zeiten stehen im Tagesprogramm.
Zeit, Geld und SpracheMitteleuropäische Zeit wie in Deutschland. Euro; Karten gehen fast überall, etwas Bargeld hilft auf dem Markt und in kleinen Bars. Italienisch, in touristischen Gegenden wird Englisch gesprochen.
DokumenteItalien gehört zur EU und zum Schengen-Raum, mit deutscher Staatsangehörigkeit reicht dir der Personalausweis. Kommt das Schiff aus einem Schengen-Hafen (etwa in Frankreich oder Spanien), gibt es meist keine eigene Kontrolle; kommt es von außerhalb, wird an Bord oder im Hafen kontrolliert. Nimm das Dokument mit, das deine Reederei verlangt (was du prüfen solltest).
Alle an BordMeist 30–60 Minuten vor dem Ablegen. Vom Zentrum Olbias zurück zum Terminal rechnest du 20–30 Minuten, von Porto Cervo mindestens eine Stunde, von La Maddalena mit Fähre etwa anderthalb Stunden.
22°Das Wetter in OlbiaJetzt: Bewölkt
  • Wind11 km/h
  • Meer21°
  • Sonnenuntergang17:23
  1. Mi22°13°💧0%
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  5. So18°13°💧27%
  6. Mo17°11°💧28%
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Vorhersage von Open-Meteo, stündlich aktualisiert. Schau am Tag vor dem Hafentag noch einmal nach.

Was schaffst du an einem Hafentag in Olbia?

Olbia selbst ist eine kleine, lebendige Stadt, deren Zentrum du in 3–4 Stunden gesehen hast. Die meisten kommen aber wegen der Küste: Die Costa Smeralda und Porto Cervo liegen 40 Minuten entfernt, der Archipel von La Maddalena mit Fähre gut eine Stunde. Entscheide dich für eine Richtung, statt alles schaffen zu wollen.

3–4 Stunden

Das alte Olbia zu Fuß

Auf dem Weg vom Hafen zeigt das Archäologische Museum auf der kleinen Insel Peddone Reste römischer Schiffe, die bei Grabungen im alten Hafen gefunden wurden. Ein Ticket brauchst du meist nicht, das Museum war aber zeitweise wegen Bauarbeiten geschlossen – prüf das vorher. Danach bummelst du über die Fußgängerzone Corso Umberto, schaust dir die Kirche San Paolo mit ihrer bunten Majolikakuppel an und die romanische Granitbasilika San Simplicio aus dem späten 11. und frühen 12. Jahrhundert. Zum Abschluss ein Kaffee auf der Piazza Regina Margherita.

5–6 Stunden

San Pantaleo und Porto Cervo

Mit Taxi, Mietwagen oder Ausflug. San Pantaleo ist ein Granitdorf in den Hügeln, 25 Minuten vom Hafen; donnerstags füllt von Mai bis Oktober ein Markt den Platz. Weitere 20 Minuten, und du bist in Porto Cervo: die Piazzetta, eine Marina voller Superyachten und die weiße Kirche Stella Maris von 1969 mit einer Mater Dolorosa von El Greco. Unterwegs kannst du an einem der Strände der Costa Smeralda haltmachen.

Ganzer Tag

Der Archipel von La Maddalena

40–45 Minuten Fahrt nach Palau, dann 15–20 Minuten mit der Fähre zur Insel La Maddalena. Dort erwarten dich ein kleines Hafenstädtchen und eine Brücke nach Caprera, wo Giuseppe Garibaldi lebte und begraben ist; sein Haus ist heute ein Museum. Alternativ machst du eine Bootstour zwischen den Inseln des Nationalparks – den berühmten rosa Strand auf Budelli siehst du nur vom Wasser aus, anlanden ist verboten. Rechne mit 7 Stunden oder mehr.

Wenn du schon mal hier warst

Nuraghen und der Strand von Pittulongu

Der Nordosten Sardiniens steckt voller Spuren der bronzezeitlichen Nuraghenkultur. Zehn Taximinuten vom Hafen liegt der Brunnentempel Sa Testa, wo eine Steintreppe zu einer Quelle hinabführt. Etwas weiter thront die Nuraghe Cabu Abbas auf einem Hügel: 15–20 Minuten steiler Aufstieg, belohnt mit dem Blick über den ganzen Golf. Den Rest des Tages verbringst du am Strand von Pittulongu mit Blick auf die Insel Tavolara.

Orte auf der Karte

Die Orte aus diesem Guide, fertig fürs Handy. Die Nummern auf der Karte entsprechen der Liste. „Karte“ öffnet Google Maps, „Zu Fuß vom Pier“ zeigt den Fußweg von dort, wo die Schiffe meist anlegen.

Die Kartenbilder werden von Servern von OpenStreetMap geladen. Deine Wahl wird in diesem Browser gespeichert.

An welchem Pier dein Schiff festmacht, hängt vom Tag ab – schau ins Tagesprogramm.

Costa Smeralda, La Maddalena oder Tavolara – wofür entscheidest du dich?

Alle drei schaffst du an einem Hafentag nicht. So unterscheiden sie sich – und Tavolara siehst du vom Deck aus, selbst wenn du in der Stadt bleibst.

  • Die Costa Smeralda. Weder Stadt noch Firma, sondern ein Küstenabschnitt nördlich von Olbia in der Gemeinde Arzachena: Granitbuchten, klares Wasser und Feriendörfer, die ab den 1960er-Jahren entstanden sind. Am bekanntesten ist Porto Cervo. Die richtige Wahl, wenn du das mondäne Sardinien sehen und baden willst.
  • San Pantaleo. Ein kleines Dorf unter Granitfelsen auf dem Weg zur Costa Smeralda, mit Werkstätten, kleinen Läden und einem Platz mit Kirche. Donnerstagvormittags (Mai–Oktober) ist wegen des Markts viel los, und Parkplätze sind knapp.
  • Der Archipel von La Maddalena. Ein Nationalpark aus Dutzenden Inseln zwischen Sardinien und Korsika. Die abwechslungsreichste Option, aber auch die längste: Fahrt, Fähre und Rückweg hängen alle am Fahrplan. Bei kürzerer Liegezeit ist ein Ausflug der Reederei die sicherere Wahl.
  • Tavolara und der Golf von Olbia. Die hohe Kalksteininsel Tavolara steht am Eingang des Golfs, beim Ein- und Auslaufen hast du sie voll im Blick – sei an Deck. In der Saison fahren Boote ab Porto San Paolo hinüber, etwa 20 Autominuten südlich von Olbia.

Auf eigene Faust oder mit einem Landausflug?

Olbia schaffst du gut allein: Mit Shuttlebus, Linienbus oder zu Fuß kommst du in die Stadt, und dort liegt alles Sehenswerte nur ein paar Straßen auseinander. Für San Pantaleo und Porto Cervo sind Taxi oder Mietwagen am praktischsten: Busse an der Küste fahren selten und passen nicht zu den Schiffszeiten.

Ein Ausflug der Reederei ist sinnvoller für La Maddalena, wo Fahrt und Fähre genau ineinandergreifen müssen, und für eine Bootstour durch den Archipel. Auf die eigenen Ausflüge wartet das Schiff in der Regel, wenn es später wird – auf Gäste, die allein unterwegs sind, nicht.

Wie kommst du in Olbia sicher rechtzeitig zurück an Bord?

  • Merk dir: Isola Bianca, Stazione Marittima. Mehr muss der Taxifahrer nicht wissen. Fähren und Kreuzfahrtschiffe teilen sich den Hafen – merk dir also, wo dein Kai liegt, bevor du losgehst.
  • Sommerverkehr. Im Juli und August können die Straßen zur Costa Smeralda und die Zufahrt zum Hafen verstopft sein. Fahr in Porto Cervo mit mindestens einer halben Stunde Puffer los.
  • Die Fähre Palau–La Maddalena. Sie fährt oft, aber nicht ständig. Prüf die Rückfahrten vorab und verlass dich nicht auf die letzte.
  • Mittagspause. Viele Läden und manche Kirchen in Olbia schließen nachmittags für ein paar Stunden. Die Sehenswürdigkeiten der Stadt schaust du dir also besser vormittags an.
  • Was du mitnimmst. Bordkarte, das von der Reederei verlangte Dokument, Wasser, Sonnencreme, Hut, Badesachen für den Strand, eine Bankkarte und etwas Bargeld sowie das Handy mit der Notfallnummer des Schiffs.

Wo starten Kreuzfahrten mit Halt in Olbia?

Olbia ist vor allem ein Anlaufhafen: Schiffe halten hier auf Routen durchs westliche Mittelmeer für einen Tag, eingeschifft wird woanders. Abfahrtshäfen:

Oft auf derselben Route: Civitavecchia (Rom) an einem Tag, Ajaccio an einem Tag und Palma de Mallorca an einem Tag.

Häufige Fragen

Wo legen Kreuzfahrtschiffe in Olbia an?

An den Kais der Isola Bianca – einem großen Fähr- und Kreuzfahrthafen auf einer künstlichen Insel im Golf von Olbia – beim Hafenterminal (Stazione Marittima). Die Schiffe legen direkt am Kai an, getendert wird normalerweise nicht. Deinen Kai findest du im Tagesprogramm.

Kann ich vom Kreuzfahrthafen Olbia ins Zentrum laufen?

Ja. Es sind etwa 1,5–2 km, rund 25 Minuten auf flachem Weg an der Hafenstraße entlang, vorbei am Archäologischen Museum auf der kleinen Insel Peddone. Bei Hitze ist der Shuttlebus bequemer, der an Kreuzfahrttagen meist zur Piazza Regina Margherita fährt, oder der Stadtbus 9 zum Corso Umberto.

Wie lange brauche ich vom Hafen Olbia nach Porto Cervo?

Es sind etwa 30 km, mit Taxi oder Auto meist 40–45 Minuten, im Sommerverkehr länger. San Pantaleo liegt bequem auf dem Weg. Für einen Ausflug nach Porto Cervo mit Zeit zum Bummeln rechnest du mindestens 5 Stunden.

Schaffe ich La Maddalena an einem Hafentag in Olbia?

Ja, bei einer Liegezeit ab 7–8 Stunden. Die Fahrt nach Palau dauert 40–45 Minuten, die Fähre zur Insel 15–20, und alles muss in den Fahrplan passen. Ein Ausflug der Reederei ist die sicherere Wahl: Der Zeitplan ist leichter einzuhalten, und das Schiff wartet auf ihn.

Was schaffe ich in Olbia in 4 Stunden vom Schiff aus?

In 4 Stunden siehst du das Archäologische Museum mit den römischen Schiffen, den Corso Umberto, die Kirche San Paolo mit ihrer Majolikakuppel und die Basilika San Simplicio – alles zu Fuß oder mit dem Shuttlebus. Einen Ausflug an die Küste hebst du dir für eine längere Liegezeit auf.

Brauche ich für den Landgang in Olbia meinen Reisepass?

Nein, Italien gehört zur EU und zum Schengen-Raum, als Deutscher reicht der Personalausweis. Kommt das Schiff aus einem Schengen-Hafen, gibt es meist keine eigene Kontrolle; kommt es von außerhalb, wird an Bord oder im Hafen kontrolliert. Nimm an Land das Dokument mit, das deine Reederei verlangt.

Wie der Club dazu passt

Kreuzfahrten mit Halt in Olbia, die im Club verfügbar sind, laufen zu denselben Bedingungen wie jede andere Route. Pro Buchung wählst du eine Zahlungsart: den Mitgliederpreis (INsider Pricing), rund 17 % unter dem regulären Preis, oder deine Reward Points (Prämienpunkte), die bis zur Hälfte des Reisepreises abdecken können. Beides lässt sich nicht kombinieren. Um bis zu 100 % mit Punkten zu bezahlen, brauchst du genug angesammelte Punkte und musst mindestens 270 Tage vor Abfahrt buchen.

Nicht jede Reederei ist über den Club buchbar: Prüf die konkrete Reise in der Suche des Clubs oder frag uns – wir sagen dir, welche Routen mit Halt in Olbia in deinem Wunschmonat verfügbar sind.

So funktioniert das Buchen mit Punkten →

Die praktischen Hafeninformationen sind aus öffentlichen Quellen mit Stand Oktober 2026 zusammengefasst: Liegeplätze, Liegezeiten, Fahrpläne, Einreiseregeln und Besuchsbedingungen können sich ändern. Prüf vor der Reise das Tagesprogramm des Schiffs und die Einreisebestimmungen für deinen Pass. Die Prozentangaben beschreiben die Regeln des Clubs und sind Richtwerte. Reislite ist eine unabhängige Informationsseite von Alexandr Krylov, Unabhängiger Partner von inCruises. Sie ist keine Website von inCruises und wird nicht von inCruises betrieben.

Warum sich der Club lohnt

Deine Kreuzfahrt zum Mitgliederpreis

≈17 %Mitgliederpreismeist rund 17 % unter dem Listenpreis der Reederei
bis 100 %Punktedes Reisepreises zahlst du mit Punkten, wenn du 270 Tage oder mehr vorher buchst; kurzfristiger bis zu 50 %
30–50 %Im Vergleich zum Urlaub an Landeine Kreuzfahrt kostet oft weniger als ein vergleichbarer Urlaub an Land – Kabine, Essen und die Fahrt von Ziel zu Ziel sind schon drin

Mitgliedschaftspläne ansehen Alle Vorteile im ÜberblickMitglied werden

Ratgeber: Woher die 30–50 % Ersparnis kommen →Mitgliederpreis und Punkte lassen sich bei einer Buchung nicht kombinieren. Nicht jede Reederei ist über den Club buchbar.

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